GC Höhenhaus 11.12.2017

Kerzen sind himmlisch gemütlich.

Wenn die Tage kürzer sind, gibt es nichts Wundervolleres, als sich im herzlichen Kerzenlicht mit einem Tee und Keksen auf dem Sofa einzukuscheln.

Aber nicht nur die behagliche Teestunde bei Kerzenlicht ist ein Erlebnis, sondern auch das Basteln des eigenen Lichtes / Kerze.

Und das auch zu jeder Jahreszeit. Zum einen ist es eine gute Möglichkeit, Wachsreste und Kerzenstummel wiederzuverwenden, zum anderen ist es eine wirklich wertvolle Bastelarbeit.

Und darum haben wir heute das eigene Licht / Kerze entstehen lassen.

 

 

 

Die Flamme eines einzigen Kerzendochts reicht aus,

um viele andere Kerzen zu entflammen. 

Emil Baschnonga

 

 

 

Bei einer Kerze ist nicht das Wachs wichtig, sondern das Licht

Antoine de Saint-Exupéry

Sicherheitshinweise

Kerzen entwickeln sehr hohe Temperaturen, die Gefahren mit sich bringen. Wichtig ist es, folgende Regeln einzuhalten:

Man benötigt eine feuerfeste Unterlage, auf der die Kerze nicht umfallen kann (z.B. Kerzenhalter oder Glasschale).

Brennende Kerzen dürfen nie unbeaufsichtigt sein.

Im Umgang mit Kerzen Kinder nie aus den Augen lassen!

In der Nähe von brennenden Kerzen darf kein brennbares Material sein.

 

Kerzenziehen

Das brauchst Du:

Wachspastillen oder Kerzenreste

Messer

Schnittfeste Unterlage

Leere, hohe Konservendose

(Die Höhe der Dose bestimmt die Höchstlänge der Kerze)

Hoher Kochtopf

Wasser

Docht (Er sollte 12 bis 16 cm länger sein, als die Kerze werden soll.)

Leine

Papier

Schere

So geht es:

Bevor Du die Kerzen ziehen kannst, müsst Du mit einem Messer auf einer schnittfesten Unterlage die Kerzenreste zerkleinern.

Dabei entfernen Sie auch die Dochte.

Füllen Sie die Konservendose mit den Wachsresten oder Wachspastillen.

Die Dose nimmt nun ein Wasserbad. Dafür wird sie in einen Topf gesetzt, der halb voll Wasser ist. Während das Wasser erhitzen, aber nicht kochen lassen, schmilzt der Wachs.

Damit das Wachs beim Kerzenziehen nicht abrutscht, machst Du einen Knoten in den unteren Teil des Dochts. Nun kann das Kind den Docht kurz in das flüssige Wachs halten und wieder herausziehen. Um den Docht herum ist Wachs kleben geblieben. Sobald es getrocknet ist, tunkt das Kind die Kerze erneut in die Konservendose. Dieser Vorgang, das eigentliche Kerzenziehen, wird wiederholt, bis die Kerze dick genug ist. Nun die Kerze vorsichtig auf der Unterlage gerade rollen. Anschließend noch ein letztes Mal eintauchen, damit die Oberfläche der Kerze nach dem Hin- und Her rollen wieder glatt wird.

Gezogene Kerzen brauchen lange zum Abkühlen. Dafür werden sie mit dem oberen Teil des Dochtes an eine Leine geknotet. Sinnvoll ist es, unter die Leine Papier zu legen, das den Boden vor Wachstropfen schützt. Erst wenn die Kerzen abgekühlt sind, werden die Dochte auf die gewünschte Länge mit der Schere gekürzt.

Wir wünschen Euch von Herzen ganz viel Spaß beim Anfertigen eurer eigenen Kerzen und somit auch des eigenen Lichtes!

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