Der Winter hält Einzug. Nicht mit lautem Schritt, sondern wie ein stiller Gast, der die Türen der Welt leise schließt und das Außen dämpft, damit das Innere hörbar wird.
Chorweiler Mitte liegt an diesem Tag unter einem Hauch von Puderzucker. Kein schwerer Schnee, keine Last – eher ein zartes Versprechen. Die Dächer, Wege und Kanten tragen Weiß wie eine Erinnerung an Reinheit, an einen Neubeginn, der nichts fordert, sondern nur da ist. Alles scheint langsamer zu atmen.
Die Geräusche sind gedämpft, als hätte die Zeit selbst einen Schal umgelegt. Schritte verlieren ihre Eile, Stimmen ihre Schärfe. Zwischen Beton und Glas entsteht ein Raum der Stille, der sonst selten sichtbar wird. Chorweiler, oft laut gedacht und vorschnell beurteilt, zeigt sich heute weich, beinahe verletzlich – und genau darin würdevoll.
Der Himmel hängt tief, aber nicht bedrückend. Er wölbt sich wie eine schützende Decke über die Mitte, als wolle er sagen: Du darfst ruhen. In dieser Ruhe liegt etwas Tröstliches. Etwas, das erinnert, dass auch Orte eine Seele haben – geformt aus all den Wegen, Hoffnungen, Kämpfen und stillen Momenten der Menschen, die hier leben.
Heute sind es nur ein paar Eindrücke. Ein leerer Platz, der nicht verlassen wirkt, sondern gesammelt. Ein Licht in einem Fenster, das Wärme verspricht. Ein Atemzug, der sichtbar wird und daran erinnert, dass wir Teil dieser Landschaft sind, nicht getrennt von ihr.
Spirituell betrachtet ist dieser Tag eine Einladung: Zur Einkehr. Zum Lauschen. Zum Anerkennen dessen, was da ist – ohne es verändern zu müssen.
Chorweiler Mitte ruht. Und in dieser Ruhe liegt eine leise Kraft. Eine Kraft, die nicht laut sein muss, um wahr zu sein.
Den keinen Freund haben wir an unsere Kinder und Erwachsenen verteilt als Glücksbringer für das neue Jahr 2026
Heute war ein ganz besonderer, fast magischer Tag bei uns im Garten Club. Schon beim Ankommen lag eine warme, erwartungsvolle Stimmung in der Luft. Es war einer dieser Tage, an denen man spürt: Heute geht es nicht um Eile oder Termine – heute geht es um Gemeinschaft, Kreativität und Herz.
Jeder hatte die wunderbare Gelegenheit, seine eigene Kerze herzustellen – und damit sein ganz persönliches Licht. Mit viel Freude, Konzentration und leuchtenden Augen wurde immer und immer wieder der Kerzendort in Honig wachs eingetaucht. . Jede Kerze war so einzigartig wie der Mensch, der sie erschaffen hat. Es war schön zu sehen, wie Kinder und Erwachsene sich austauschten, lachten und sich gegenseitig halfen.
Gerade in unserer hektischen, technologieorientierten Welt wurde uns heute bewusst, wie wertvoll ein Moment der Entschleunigen sein kann. Das Kerzenlicht lud uns ein, innezuhalten. Es erinnerte uns daran, wie gut es tut, sich bewusst Zeit zu nehmen – Zeit für sich selbst, für Ruhe und für den Augenblick. Beim Betrachten der flackernden Flamme konnten wir Gelassenheit spüren, den Alltag für einen Moment loslassen und einfach nur da sein.
Zum Abschluss dieses besonderen Tages gab es noch eine liebevolle Geste: Jedes Kind und jeder Erwachsene erhielt ein kleines Schokolädchen – und eine herzliche Umarmung. Ein Zeichen der Wertschätzung, der Nähe und der Gemeinschaft, die unseren Garten Club so besonders macht.
Mit ganz viel Wärme im Herzen wünschen wir allen Menschen in Chorweiler frohe, besinnliche Weihnachten und einen wundervollen Start in ein glückliches, gesundes und lichtvolles neues Jahr 2026. Möge euch das Kerzenlicht begleiten und immer wieder Momente der Ruhe, Hoffnung und Freude schenken.
Die besinnliche und friedvolle Zeit des Jahres hat auch in unserem Garten Club Einzug gehalten. Inmitten der Kälte und der dunkleren Tage des Dezembers erstrahlt der Garten in warmen, festlichen Farben und einer Atmosphäre des Miteinanders. Heute, am 3. Dezember 2025, haben wir gemeinsam mit den Kindern ein kreatives Projekt durchgeführt, das sowohl die Hände als auch die Herzen erwärmte: Das Basteln von Engeln aus Papptellern. Ein Moment des Staunens und der Freude, der uns mit einer tiefen Dankbarkeit für das Miteinander erfüllt hat.
In einer Zeit, in der viele von uns nach Ruhe und Einkehr suchen, bieten unsere gemeinsamen Aktivitäten im Garten Club die Möglichkeit, in eine Atmosphäre des Gebens und Schaffens einzutauchen. An diesem Tag haben wir uns für ein Bastelprojekt entschieden, das sowohl die Fantasie der Kinder anregte als auch den Geist der Weihnacht auf besondere Weise einband.
Mit viel Hingabe und Freude wurden aus gewöhnlichen Papptellern Engel erschaffen. Es war ein symbolischer Moment, in dem sich die Kinder in kreativer Freiheit ausdrücken konnten und dabei die Engel nicht nur in Form und Farbe, sondern auch in ihrer Bedeutung und Symbolik lebendig wurden. Der Engel, ein traditionelles Zeichen des Friedens und der Liebe, hatte in diesem Moment eine tiefere Bedeutung – er stand nicht nur für die festliche Zeit, sondern auch für die Werte, die wir uns im Alltag stets wieder ins Bewusstsein rufen möchten: Freundlichkeit, Geben, Liebe und der Glaube an das Gute. Die Kinder waren mit Begeisterung und Engagement bei der Sache. Mit Scheren, Stiften, Glitzer- bauten sie ihre Engel. Jeder Engel wurde einzigartig, so wie jedes Kind in seiner Persönlichkeit einzigartig ist. Es war berührend zu beobachten, wie die Kinder sich gegenseitig unterstützten, Ideen austauschten und stolz ihre Werke präsentierten. Diese kreative Tätigkeit bot nicht nur eine Gelegenheit zur künstlerischen Entfaltung, sondern förderte auch die soziale Interaktion und die Zusammenarbeit.
Als der Bastelnachmittag seinem Höhepunkt zuging, kündigte sich ein weiterer besonderer Moment an: Der Nikolaus kam zu uns! Ein freudiges Lächeln ging durch die Gesichter der Kinder.
Der Nachmittag im Garten Club war nicht nur von kreativen und festlichen Momenten geprägt, sondern auch von einer tieferen spirituellen Reflexion. Die Engel, die die Kinder erschufen, symbolisieren nicht nur das Fest der Weihnacht, sondern auch den inneren Frieden, der in jedem von uns wohnt. Engel sind nicht nur Boten der himmlischen Welt, sondern auch Verkörperungen von positiven Energien, die uns begleiten, besonders in schwierigen Zeiten. Durch das Basteln dieser Engel haben die Kinder ihre eigenen „Helfer“ erschaffen, die sie in der Adventszeit begleiten und ihnen Trost und Zuversicht schenken.
Die Begegnung mit dem Nikolaus hat den Kindern gezeigt, wie wichtig es ist, in einer Welt, die oft von Hektik und Stress geprägt ist, innezuhalten und sich auf die wesentlichen Werte des Lebens zu besinnen. In einer Zeit des Gebens und des Teilens haben sie erlebt, wie kleine Gesten der Freundlichkeit und des Mitgefühls die Herzen erwärmen und Verbindung schaffen.
Die Adventszeit im Garten Club hat gerade erst begonnen, und wir freuen uns auf viele weitere kreative und besinnliche Momente mit den Kindern. Es bleibt zu hoffen, dass diese Zeit nicht nur als festlicher Anlass, sondern auch als eine Gelegenheit verstanden wird, in sich selbst und im Miteinander Frieden und Freude zu finden.
Im kommenden Verlauf des Dezembers möchten wir weiterhin Momente des Staunens und des Gebens schaffen, die die Kinder in ihrer geistigen und emotionalen Entwicklung unterstützen. Wir werden weiterhin auf Werte wie Achtsamkeit, Dankbarkeit und die Kraft der Gemeinschaft setzen, um den Kindern eine ganzheitliche Erfahrung zu ermöglichen.
Chorweiler Mitte – ein Ort voller Leben, Licht und Begegnung
Manchmal braucht es keine großen Worte, um die Schönheit eines Augenblicks zu spüren. Chorweiler Mitte – ein Platz, an dem Alltag und Seele sich die Hand reichen. Zwischen den klaren Linien der Architektur, den bunten Stimmen der Menschen und dem stillen Atmen der Bäume entsteht ein Gefühl von Gemeinschaft und Geborgenheit.
Hier treffen sich Seelen. Kinderlachen mischt sich mit dem Rascheln der Blätter, Musik klingt über den Platz, und irgendwo duftet es nach frischem Gebäck. Menschen bleiben stehen, tauschen ein Lächeln – und plötzlich fühlt man: Wir sind verbunden.
Chorweiler Mitte ist erfüllt von Licht, Farben und Begegnungen. Jeder Moment erzählte seine eigene Geschichte – von Zusammenhalt, Offenheit und der stillen Kraft, die entsteht, wenn Herzen sich begegnen.
Wir möchten euch heute ein paar Eindrücke schenken – ohne viele Worte. Lasst einfach die Bilder zu euch sprechen, lasst sie wirken, so wie Sonnenstrahlen auf der Haut oder das Rauschen des Windes zwischen den Häusern. Spürt die Energie. Fühlt den Ort. Genießt den Moment.
Das Herbstglück kam auf leisen Sohlen – und machte heute bei uns Halt
Manchmal kommt das Glück ganz still und unscheinbar daher – so wie der Herbst, der mit seinen goldenen Farben, raschelnden Blättern und kühlen, klaren Momenten unsere Herzen erwärmt. Heute hat sich dieses Herbstglück bei uns her eingeschlichen und einen wundervollen Tag voller Lachen, Kreativität und Gemeinschaft hinterlassen.
Kastanien werden zu Wurfraketen – ein Bastelabenteuer für Groß und Klein
Schon beim Eintreffen lag eine fröhliche Spannung in der Luft – alle wussten: Heute wird wieder etwas gebastelt! Mit leuchtenden Augen und geschickten Fingern machten wir uns ans Werk: Aus Kastanien, bunten Kreppbändern und viel Fantasie entstanden unsere ganz persönlichen Kastanien-Wurfraketen.
Ob nur eine Kastanie oder gleich zwei oder drei – das wurde mit großem Forschergeist ausprobiert. Wie schwer darf eine Rakete sein? Fliegt sie weiter mit einer langen oder kurzen Schnur? Und wie beeinflusst das Kreppband die Flugrichtung? Es wurde nicht nur gebastelt, sondern regelrecht experimentiert, getüftelt, verglichen – und dabei auch herzlich gelacht.
Farbenfrohe Entscheidungen und kleine Philosophen
Allein die Auswahl der bunten Kreppbänder war ein kleines Abenteuer für sich. Rot oder doch lieber grün? Einfarbig oder bunt gemischt? Es wurde diskutiert, abgewogen und philosophiert – wie kleine Designerinnen und Designer mit großem Anspruch an ihre Raketenästhetik.
Jede Rakete wurde so zu einem kleinen Kunstwerk – individuell, farbenfroh und mit Liebe zum Detail gestaltet.
Start frei – Die Raketen heben ab!
Dann kam der große Moment: Der Raketenstart! Mit viel Schwung, Lachen und Jubel wurden die ersten Kastanien-Wurfraketen in die Luft geschleudert. Es war eine wahre Freude zu sehen, wie sie durch die Luft flogen – manche elegant, andere eher abenteuerlich. Und natürlich landete auch die eine oder andere Rakete mit einem leisen „Plopp“ im nächsten Baum – sehr zur Belustigung aller Beteiligten.
Es wurden Wurftechniken ausprobiert, Schnurlängen getestet und sogar kleine Wettkämpfe veranstaltet: Welche Rakete fliegt am weitesten? Welche dreht sich am schönsten? Ein fröhliches, lebendiges Miteinander, bei dem alle mit Begeisterung dabei waren – ob jung oder alt.
Ein süß-salziger Ausklang
Zum krönenden Abschluss dieses herbstlich-heiteren Tages ließen wir es uns noch einmal richtig gutgehen: Popcorn-Zeit! Der Duft von frisch aufgepopptem Mais erfüllte den Raum, und die Wahl zwischen süß und salzig fiel nicht jedem leicht – also probierte man einfach beides. Gemeinsam genossen wir die warme Leckerei, tauschten uns aus, ließen den Tag Revue passieren und spürten: Das war ein besonderer Moment des Zusammenseins.
Ein Tag voller Wärme, Freude und Herbstglück
Dieser Tag hat uns gezeigt, wie viel Freude in den kleinen Dingen steckt: In der Kastanie vom Wegesrand, in bunten Papierstreifen, in der gemeinsamen Idee und im herzlichen Lachen. Es war ein Tag, der lange in Erinnerung bleiben wird – weil er mit echter Verbundenheit, Freude am Tun und einem Hauch von kindlicher Magie gefüllt war.
Das Herbstglück war da – und wir haben es mit offenen Armen empfangen.
Unsere Teilnahme am Weltkindertag auf dem Pariser Platz – ein Tag voller Licht, Freude und kleiner Wunder
Am Freitag war es wieder soweit – der Pariser Platz in Chorweiler Mitte wurde zum bunten, lebendigen Ort der Begegnung, des Spiels und der Freude. Anlass war der Weltkindertag, ein Fest für die Kinder, für die Gemeinschaft.
Mit großer Freude und einem Herzen voller Dankbarkeit war auch wir, der Garten Club Chorweiler Mitte, wieder mit einem eigenen Stand vertreten. Es war uns ein Herzensanliegen, diesen besonderen Tag mitzugestalten – und den Kindern einen kreativen Raum zu schenken, in dem sie sich frei entfalten durften.
🌰 Unser Stand – Zauberhafte Kreativität mit Rosskastanien
Inmitten von lachenden Kindern und fröhlichem Stimmengewirr war unser Stand eine kleine Oase der Ruhe und Inspiration. Unter dem Motto „Gestalte dein eigenes Kastanien-Kunstwerk“ luden wir die Kinder ein, mit einer der wundervollsten Gaben der Natur – der Rosskastanie – selbst kreativ zu werden.
Die kleinen Künstlerinnen und Künstler waren mit Begeisterung und strahlenden Augen dabei. Aus einfachsten Naturmaterialien entstanden wunderschöne, fast magische Kunstwerke – jedes einzigartig, voller Fantasie und kindlicher Seele.
Unser StandUnsere Muster
🌟 Die Kunst der Rosskastanie – Kreativschritte mit Herz
1. Schritt: Die Wurzel des Kunstwerks
Zunächst durfte sich jedes Kind eine Kastanie aussuchen – rund, glänzend, von der Natur selbst erschaffen. Je nach Größe wurden 6 bis 8 Zahnstocher rundherum in die Kastanie gesteckt. Für zarte Kinderhände standen kleine Handbohrer bereit, auf Wunsch halfen wir mit einem Akkubohrer. So wurde bereits das erste Band zur Schöpferkraft geknüpft – Hand in Hand, Kind und Natur.
2. Schritt: Die Weberei des Lebens
An einem der Zahnstocher wurde bunte Wolle festgebunden – der Beginn einer meditativen, fast spirituellen Webreise. Die Kinder webten in liebevoller Konzentration im Kreis, umwickelten dabei jeden Zahnstocher einmal, schoben das Garn sanft nach unten – so, wie wir auch im Leben das Schöne festhalten und weitergeben. Bei einem Farbwechsel wurden die Fäden einfach miteinander verbunden – ein Symbol für die Verbindung zwischen den Welten, den Farben, den Herzen.
Am Ende wurde das Garn an einem Zahnstocher verknotet – und jede Speiche erhielt eine bunte Holzperle als funkelnden Abschluss. Ein kleines Detail, das jedem Kunstwerk eine besondere Glücksgefühl verlieh.
3. Schritt: Die Seele schenken
Mit bunten Kreativmarkern durften die Kinder zum Schluss ihrer Kastanie ein Gesicht malen – lachend, träumend, nachdenklich oder fröhlich. So erhielt jedes Werk nicht nur Form und Farbe, sondern auch eine Seele, einen Ausdruck, ein Stück Persönlichkeit.
💖 Ein Tag voller Freude, Magie und Verbundenheit
Was an unserem Stand geschah, war viel mehr als Basteln. Es war ein leises, tiefes Zusammenspiel zwischen Natur, Kreativität und kindlicher Seele. Die Kinder hatten nicht nur Spaß – sie waren erfüllt von echter Freude. Freude am Erschaffen. Freude am Teilen. Freude am Sein.
In jedem lachenden Gesicht, in jeder konzentrierten Geste, in jeder entstandenen Kastanienblume lag ein Stück Wunder. Ein kleines, stilles Wunder, das uns daran erinnerte, wie wertvoll, wie rein und wie kreativ Kinder sind – wenn wir ihnen Raum geben, sich auszudrücken.
🌿 Dankbarkeit & Ausblick
Wir danken allen Familien, Kindern, Helferinnen und Helfern, die diesen Tag zu einem unvergesslichen Erlebnis gemacht haben. Unser Dank gilt auch der Organisation des Weltkindertages, die diesen Ort des Miteinanders geschaffen hat.
Wir als Garten Club Chorweiler Mitte freuen uns schon jetzt auf das nächste Jahr – und darauf, wieder gemeinsam mit den Kindern aus dem Einfachen etwas Wunderschönes zu erschaffen. Mögen unsere Kastanien-Kunstwerke in vielen Kinderzimmern weiterleuchten – als Erinnerung an einen Tag voller Liebe, Kreativität und Naturverbundenheit.
Ein Tag voller Kreativität, Verbundenheit und Achtsamkeit – Unser gemeinsames Erlebnis mit dem Weben
Heute durften wir gemeinsam eine uralte Handwerkskunst kennenlernen, die seit Jahrhunderten das Leben vieler Kulturen auf der ganzen Welt begleitet: das Weben. In einer Zeit, in der vieles schnelllebig und digital geworden ist, war es für uns eine besondere Erfahrung, uns diesem meditativen, achtsamen Tun zu widmen.
Schon beim Anblick der bunten Wollfäden und der vorbereiteten Webrahmen war eine gespannte Neugierde in den Augen der Kinder zu erkennen. Mit ihren kleinen, geschickten Händen machten sie sich voller Hingabe ans Werk – Faden für Faden, Reihe für Reihe. Dabei entstand nicht nur etwas Sichtbares, sondern auch etwas Unsichtbares: eine tiefe Verbindung zur Tradition, zu sich selbst – und zu dem Moment.
Das Weben offenbarte sich als eine fast spirituelle Tätigkeit. Es lud uns ein, still zu werden, präsent zu sein und dem Rhythmus des eigenen Tuns zu lauschen. Jeder Griff, jede Bewegung wurde zu einer kleinen Meditation. In dieser Ruhe konnten die Kinder ganz bei sich ankommen – und gleichzeitig im kreativen Miteinander aufblühen.
Doch damit war der Tag noch lange nicht zu Ende. Inmitten dieser kreativen Atmosphäre durften wir gemeinsam auch einen Geburtstag feiern – ein Moment der Freude, des Teilens und der Dankbarkeit. Es gab liebevoll selbst gebackenen Apfelkuchen, dessen Duft ein Gefühl von Geborgenheit schenkte. Die Erwachsenen genossen eine Tasse Kaffee, während die Kinder sich an einer warmen Tasse Schokolade erfreuten.
Gemeinsam saßen wir beisammen – im Kreis, im Herzen verbunden – und ließen den Moment auf uns wirken. Es war ein Fest der Sinne und der Seele. Wir haben gelacht, erzählt, genascht und einfach das Zusammensein gefeiert.
Solche Tage erinnern uns daran, wie wertvoll es ist, innezuhalten, altes Wissen weiterzugeben und den Kindern Räume zu öffnen, in denen sie gestalten, erleben und sich selbst entdecken dürfen.
Wir sind erfüllt von Dankbarkeit für diesen besonderen Tag, der nicht nur Spuren auf den Webrahmen hinterlassen hat, sondern auch in unseren Herzen.
Heute war ein ganz besonderer Tag im Garten-Club, denn Christian ist jetzt mit dabei! Schon beim Ankommen lag spürbare Aufregung in der Luft – unsere Kinder konnten es kaum erwarten, ihm alles zu zeigen und gemeinsam mit ihm auf Entdeckungstour zu gehen.
Die Freude war riesengroß! Kaum hatte Christian den Garten betreten, wurde er auch schon herzlich von der Gruppe in Empfang genommen. Die Kinder nahmen ihn sofort an die Hand – im wahrsten Sinne des Wortes – und führten ihn mit strahlenden Gesichtern durch ihr kleines Paradies. Die Begeisterung war ansteckend:
„Komm, Christian, wir zeigen dir alles!“
Erkundungstour durch den Garten
Gemeinsam ging es auf eine fröhliche Runde durch den gesamten Garten-Club. Die Kinder ließen nichts aus: Sie erklärten Christian genau, wo welches Werkzeug aufbewahrt wird, was man wofür braucht und worauf man achten muss. Dabei zeigte sich einmal mehr, wie viel Wissen die Kinder sich bereits angeeignet haben – und wie gerne sie es teilen. Besonders stolz waren sie darauf, ihm die verschiedenen Pflanzen zu zeigen, die aktuell essbar sind: „Hier wachsen Tomaten! Und da kannst du frische Minze pflücken!“ – Christian hörte aufmerksam zu, stellte Fragen und war sichtlich beeindruckt von der kleinen grünen Welt, in die er nun mit eintauchen darf.
Kreativ-zeit mit Nele – Perlenkunst mit Herz
Währenddessen haben Nele und ich eine kreative Oase eröffnet: Mit viel Geduld, Farbenfreude und Liebe zum Detail entstanden wunderschöne Ketten und Armbänder aus Bügel- und Holzperlen. Es war ein kleines, buntes Kunstprojekt, bei dem die Kinder ihrer Fantasie freien Lauf lassen konnten. Es wurde sortiert, gefädelt, kombiniert und manchmal auch neu überlegt – ganz im eigenen Tempo, ganz im eigenen Stil. Jeder Handgriff war eine kleine Geschichte, jedes fertige Schmuckstück ein Ausdruck von Persönlichkeit und Stolz.
Ein gelungener Einstieg für Christian
Rückblickend war es ein ganz harmonischer Tag – Christian wurde mit offenen Armen empfangen, und seine Anwesenheit hat sich ganz natürlich in den Gruppenalltag eingefügt. Es war schön zu sehen, wie selbstverständlich und herzlich die Kinder ihn integriert haben – ein echtes Gemeinschaftsgefühl, das in unserem Garten-Club ganz großgeschrieben wird.
Wir freuen uns sehr, dass Christian nun Teil unserer Garten-Familie ist – willkommen im Club!
Ein Gemeinschaft-stärkendes Erlebnis mit Handabdrücken, Wimpeln & Kreativität
Heute stand unser Tag ganz im Zeichen der Gemeinschaft, des Ausdrucks und des Wachstums – sichtbar gemacht durch ein ganz besonderes Projekt: eine bunte Wimpel-Girlande, gestaltet von vielen kleinen und großen Händen.
🤲 Jeder Abdruck zählt
Jedes Kind, jeder Erwachsene war eingeladen, mit Farbe und Handabdruck seinen persönlichen Beitrag zu leisten. Die Hände wurden in leuchtende Farben getaucht, und mit fröhlichem Lachen, Kichern und einem Hauch feierlicher Andacht entstand Abdruck für Abdruck ein einzigartiges Bild – nicht nur auf dem Papier, sondern auch in unseren Herzen.
Jeder Wimpel trägt die Spur eines Menschen, ein Zeichen von
„Ich bin da. Ich gehöre dazu.“
Diese bunten Handabdrücke sind mehr als nur Farbe – sie sind Symbole für Individualität und Zusammengehörigkeit. Sie zeigen: Wir alle sind verschieden – und doch miteinander verbunden.
🌟 Eine Girlande, die wächst
Die so entstandenen Wimpel werden jedoch nicht sofort aufgehängt – sie sammeln sich, sie wachsen, sie reifen. Denn:
In der kommenden Woche werden alle Wimpel zu einer großen, bunten Girlande verbunden.
Dann entsteht Stück für Stück das sichtbare Zeichen unserer Gemeinschaft: eine Girlande aus Herzen und Händen, die sich stetig erweitert – genau wie wir selbst.
Fortsetzung folgt…
🎨 Freies Spiel & kreative Ruhe
Neben dem bunten Treiben rund um die Handabdrücke gab es Raum für freies Spiel, Begegnung und kreatives Schaffen. Einige Kinder spielten mit Hingabe und Leichtigkeit, vertieften sich ins Tun, lachten miteinander und lebten den Moment. Andere fanden ihren Ausdruck in der stilleren Kreativität: Aus bunten Bügelperlen entstanden kunstvolle Armbänder, die mit viel Geduld, Liebe und Sinn gefädelt wurden. Jedes Armband – so einzigartig wie sein Schöpfer oder seine Schöpferin
💫 Ein Tag voller Symbolik
Heute war mehr als ein Bastelprojekt. Es war ein Tag, an dem sichtbar wurde, was oft ungesagt bleibt:
Wir gehören zusammen.
Jeder ist wichtig.
Vielfalt macht uns stark.
Unsere Gemeinschaft ist lebendig und wächst – mit jedem Menschen, der dazu kommt.
🌿 Mit offenem Herzen
Die bunten Wimpel werden uns bald daran erinnern, was möglich ist, wenn viele Hände und Herzen zusammenwirken.
Sie sind ein Zeichen für die Gegenwart – und ein Versprechen für die Zukunft.
Ein Symbol dafür, dass jede Hand zählt. Jeder Moment. Jede Verbindung.
„Zusammen sind wir ein Kunstwerk aus Farben, Formen und Liebe.“
Obwohl der Himmel heute in schweren, grauen Tönen verhüllt war und der Regen immer wieder in feinen Schleiern auf die Erde fiel, blieb unser Inneres davon unberührt – ruhig, verbunden und voller leiser Freude. Es war, als wollte uns die Natur selbst daran erinnern:
Licht ist nicht immer sichtbar, aber immer gegenwärtig.
Trotz des trüben Wetters entschieden wir uns, dem Tag eine eigene Farbe zu geben – nicht mit Sonne, sondern mit Seele. In liebevoller Gemeinschaft und mit kindlicher Kreativität widmeten wir uns einer zarten, bedeutungsvollen Bastelarbeit: Aus einfachen Papptellern entstanden wunderschöne Schmetterlinge – jedes ein kleines Kunstwerk, jedes ein Symbol für Wandlung, Freiheit und Hoffnung.
Die Schmetterlinge, die unter unseren Händen Gestalt annahmen, waren mehr als bloße Dekoration. Sie waren Ausdruck unserer inneren Welt: bunt, einzigartig, lebendig. Sie erinnerten uns daran, dass jeder Moment, selbst ein regnerischer, das Potenzial für Schönheit und Transformation in sich trägt. So wie die Raupe sich in die Dunkelheit der Verpuppung zurückzieht, um als Schmetterling das Licht neu zu entdecken, so durften auch wir heute erleben, dass im scheinbaren Trüben ein besonderer Zauber liegt.
Ein weiteres liebevolles Detail war die stille Geste des Gebens: Für jeden Besucher – ob klein oder groß, ob neugierig oder still – hielt ich eine kleine, feine Blume bereit. Jeder Blüte war ein kurzer, aber Herz voller Spruch beigelegt, wie ein Samen, der im Innern der Menschen aufgehen darf. Worte wie:
„Du bist ein Licht in dieser Welt.“
„Du bist spitze.“
„Du bist ein Sonnenschein.“
So wurde aus einem gewöhnlichen, regnerischen Tag ein stilles Fest der Achtsamkeit, des Miteinanders und der liebevollen Aufmerksamkeit. Jeder Mensch, der kam, wurde nicht nur gesehen, sondern berührt – mit einer Blume, einem Spruch, einem Lächeln, einer warmen Geste.
Fazit:
Heute war kein Tag für Sonnenstrahlen – und dennoch war es ein Tag voller Licht. In der Gemeinschaft, in der Kreativität, in der stillen Geste des Schenkens fanden wir etwas, das tiefer geht als äußeres Wetter: den inneren Frühling, der in jedem von uns wohnt.
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