Schneevergnügen, Vogelfutter und kreative Gestaltung mit Ton in Chorweiler Nord

Passend zum Jahresbeginn im Januar hat es so kräftig geschneit, dass wir uns gegenseitig mit dem Schlitten ziehen und einen Schneemann bauen konnten. Zwischendurch wärmten wir uns mit frisch gekochtem Tee auf.

Für unsere gefiederten Mitbewohner bastelten wir Futterglocken. Diese durften auch von den Kindern mit nachhause genommen werden. Stolz berichteten sie beim nächsten Treffen, dass sie von Vögeln besucht wurden.

Mit Ton kreierten die Kinder Baumgesichter und Schalen. Im Anschluss stellten wir Popcorn her und picknickten mit von den Kindern mitgebrachten Leckereien.

Jahresstart im Gartenclub Ossendorf

Im Januar gibt es für uns im Garten noch wenig zu tun. Ein paar Pflänzchen sprießen noch und einige Vögel haben sich an unserem Futter bedient. Aber es gibt auch noch etwas zu ernten! In unserem Beet ist so viel Topinambur gewachsen, dass wir es gar nicht geschafft haben vor der Winterpause alle Knollen auszubudelln. Also nochmal ran! Und was wir da noch alles finden! Es wird eine reiche Ernte und die Kinder schneiden und braten eifrig für die Chips – und am Ende ist alles aufgefuttert.

Bei einer Schatzsuche erkunden wir nochmal die hintersten Ecken unseres Gartens. Da finden sich doch bestimmt ein paar gute Verstecke. Und auch noch etwas Petersilie zum pflücken. Danach wärmen wir uns mit einem selbstgekochten Tee.

Vogelfutter, Schatzsuche & Kirschen im Winter – GC Niehl

Wir treffen uns an einem useligen Nieselregen-Januartag im Bauwagen. Erstmal wärmen wir uns mit einer Runde Apfelpunsch. Ein bisschen Christstollen darf auch genascht werden – der schmeckt auch im Januar noch köstlich. Gestärkt wird nun der geliebte Gartenpokal versteckt & mit einer Schatzkarte vom Garten gesucht und gefunden.

Damit die Blaumeisen und alle anderen Vögel den langen Winter überstehen, rühren wir nochmal eine leckeren Mix aus Kokosöl, Körnern und Haferflocken an. Alles erhitzt wird es in eine alte Tasse gefüllt und ein Stöckchen – als Sitzgelegenheit für den hungrigen Vogel – reingesteckt. Nun darf es bis nächste Woche im Bauwagen trocknen.

Und dann gibt es plötzlich noch nette Gäste – eine alte Gartenclubberin kommt vorbei. Die Freude ist groß! Wie durch ein Wunder wachsen zur Feier des Tages plötzlich Kirschen an den kahlen Bäumen. Verrückt!

Wir strecken und recken uns und naschen den ganzen Baum leer. Mhhh….

Ach wie herrlich lustig und lecker ein nasskalter Januartag doch sein kann.

Guter Start ins

Ach was für ein schöner Start ins neue Jahr. Mit unseren Stammbesucher:innen haben wir den Garten geräumt, Blumenzwiebeln gepflanzt und Wegabgrenzungen geflochten. Auch die Vögel haben sich über die Futterstationen gefreut und sie leer gepickt.

Der Hobo-Ofen wird in Bickendorf entfacht

Bei sehr kaltem, sonnigen und windige Winterwetter treffen wir uns nach der Winterpause im Garten wieder. Wir schauen uns um – was ist alles verändert? Die Vögel haben kräftig zugelangt – unsere selber gemachten Futtertassen sind schon zur Hälfte leer. Der Zapfen ist komplett abgefressen. In den Beeten strecken schon einige Frühblüher die Köpfe raus.

Es ist eisekalt. Um uns ein bisschen zu wärmen entfachen wir den Hobo-Ofen. Dazu bauen wir ihn erstmal zusammen, legen Zunder in den kleinen Ofen und drapierem dann das Anzündholz drumherum. Nun wird das Feuer entfacht und wir wärmen uns am Ofen. Wir entdecken getrocknete Kräuter im Lager und werfen einige davon auch ins Feuer. Mhhhh….das riecht wunderbar.

Dazu trinken wir einen leckerwarmen Apfelpunsch mit Zimt. Nun ist uns ein wenig wärmer – aber eine Runde Basketball braucht es noch – Bewegung ist super gegen Kälte.

Mit den Niehler Gartenclub-Kindern kreatives Upcycling – bei Punsch und Salbeitee

Bei sonnigkaltem Winterwetter bereiten wir uns erstmal einen leckeren Punsch zu. Wir schnuppern am Zimt und rühren einen leckeren Winterpunsch an. Dazu gibt es noch ein paar mitgebrachte Weckchen und Kekse. Bei diesem Wetter haben es viele Kinder und auch drei Mütter zu mir in den Garten geschafft.

Frisch gestärkt geht es mit unseren Upcycling – Projekten los. Eine Tannenbaumspitze möchte zu einem Schneebesten geschnitzt werden. Ein Profi macht sich ans Werk. Die Aktion kennt er schon vom vergangenen Jahr und ist direkt dabei. Die anderen Kinder haben Lust aus alten Marmeladendeckeln kleine Naturkunstwerke zu gestalten – diese werden dann mit einem selbstklebenden Magneten auf der Rückseite zu Kühlschrankschmuck.

Einfach zum Staunen: aus Müll und dem was wir hier bei uns im Garten finden sind wunderschöne Kunstwerke entstanden. Darauf trinken wir noch eine Runde Salbeitee – natürlich mit Salbei aus unserem Garten.

Glückssteine im Wollpulli in Niehl

In Niehl starten wir das Jahr mit einer Filzaktion. Bei Nieselregen machen wir es uns im Bauwagen schön gemütlich und schauen zu wie die Maisen unsere Sonnenblumenkerne holen.

Wir suchen uns einen schönen Stein aus – welcher vom Rhein direkt hierher gebracht wurde. Welcher liegt gut in der Hand?

Dann gehts los: Wir erwärmen Wasser und geben etwas Gallseife hinzu. Dann brauchen wir noch eine Schüssel mit kaltem Wasser. Nun wird fleißig gefärbte Schurwolle auseinander gezupft und um den Stein gewickelt. Er wird schön warm eingepackt. Manche Steine werden von den ganz kleinen Besuchern auch ’nur‘ ordentlich gebadet.

Abwechselnd wird nun der Stein mit der Wolle ins warme und kalte Wasser getunkt und gequetscht und gerieben und wieder ins warme und kalte Bad. Es dauert etwas bis der Stein schön eingepackt ist. Während wir den Stein umfilzen geben wir unsere Wünsche für 2026 in den Stein – damit alles wahr wird 🙂

Fertig: Unser Glücksstein im Wollpulli.

Chorweiler Mitte 07.01.2026

Der Winter hält Einzug.
Nicht mit lautem Schritt, sondern wie ein stiller Gast, der die Türen der Welt leise schließt und das Außen dämpft, damit das Innere hörbar wird.

Chorweiler Mitte liegt an diesem Tag unter einem Hauch von Puderzucker. Kein schwerer Schnee, keine Last – eher ein zartes Versprechen. Die Dächer, Wege und Kanten tragen Weiß wie eine Erinnerung an Reinheit, an einen Neubeginn, der nichts fordert, sondern nur da ist. Alles scheint langsamer zu atmen.

Die Geräusche sind gedämpft, als hätte die Zeit selbst einen Schal umgelegt. Schritte verlieren ihre Eile, Stimmen ihre Schärfe. Zwischen Beton und Glas entsteht ein Raum der Stille, der sonst selten sichtbar wird. Chorweiler, oft laut gedacht und vorschnell beurteilt, zeigt sich heute weich, beinahe verletzlich – und genau darin würdevoll.

Der Himmel hängt tief, aber nicht bedrückend. Er wölbt sich wie eine schützende Decke über die Mitte, als wolle er sagen: Du darfst ruhen.
In dieser Ruhe liegt etwas Tröstliches. Etwas, das erinnert, dass auch Orte eine Seele haben – geformt aus all den Wegen, Hoffnungen, Kämpfen und stillen Momenten der Menschen, die hier leben.

Heute sind es nur ein paar Eindrücke.
Ein leerer Platz, der nicht verlassen wirkt, sondern gesammelt.
Ein Licht in einem Fenster, das Wärme verspricht.
Ein Atemzug, der sichtbar wird und daran erinnert, dass wir Teil dieser Landschaft sind, nicht getrennt von ihr.

Spirituell betrachtet ist dieser Tag eine Einladung:
Zur Einkehr.
Zum Lauschen.
Zum Anerkennen dessen, was da ist – ohne es verändern zu müssen.

Chorweiler Mitte ruht.
Und in dieser Ruhe liegt eine leise Kraft.
Eine Kraft, die nicht laut sein muss, um wahr zu sein.

Den keinen Freund haben wir an unsere Kinder und Erwachsenen verteilt als Glücksbringer für das neue Jahr 2026