Wir schenken dem Licht ein zweites Leben. Upcycling im Gartenclub Bickendorf

Bei sonnigem Winterwetter haben wir Kerzenresten und alten Gläsern zu einem neuen Auftritt verholfen. Dazu wurden sie zunächst zerkleinert und in einer alten Dose gesammelt.

In einem Wasserbad wurden sie dann auf dem Gasherd geschmolzen und nach einigem Warten und Rühren hatten sie sich kompett aufgelöst. Das Wachs füllten wir vorsichtig in die kleinen Gläschen. Nur noch einen Docht in das flüssige Wachs reingehalten – ta da: fertig sind die neuen Kerzen. Diese verschönern nun jeden Esstisch an Weihnachten.

Kerzenreste werden zerschnitten

Neues Licht in Bickendorf!

Habt alle eine schöne, friedliche, naturverbundene Adventszeit!

Koch-Aktionen und Bastelei im GC Chorweiler Nord

Im GC Chorweiler Nord wird Topinambur aus der Erde gegraben, um daraus Chips zu machen. Die ein oder andere Kartoffel ist auch dabei.
Es wird gewaschen, geschält und geschnibbelt.
Geduldig warten wir bis das Fett in der Pfanne heiß genug ist, um darin knusprige Chips zu braten. Jeder übernimmt einen kleinen Teil der Vorbereitungen – die Leckereien verspeisen wir alle zusammen und genießen unsere köstlichen Kreationen.

Ebenso entstehen Gläser, die wir mit bunten Schnipseln bekleben. Jedes Kind zündet sein eigenes Licht an und so manch eine*r staunt über die hell leuchtende Flamme.

Auch den Vögeln wollen wir Gutes tun: wir nehmen dicken Draht und winden ihn. Dieser dient nun als Halterung für die Meisenknödel. Auch euch – lieben Vögeln – wünschen wir einen „Guten Appetit“ im Gartenclub.

Die Bickendorfer Vögel sind auf den Winter vorbereitet

Nun ist der Winter da. Der kalte Wind zieht über unseren Garten hinweg und wir können ahnen, dass die Vögel im harten Boden nur noch wenig Nahrung finden. Da kommt uns eine Idee. Alte Kaffetassen, ein paar Zapfen, Kokosfett und Körnermischung zusammen suchen und los geht es. Wir schmilzen das Fett und rühren Körner ein. Alles schön miteinander verrühren und ab in die Tasse oder den Blumentopf. Stöckchen rein und alles abkühlen lassen. Mit einer Kordel werden die Tassen am Henkel aufgehängt- Auch die Zapfen werden eingefettet und nehmen am Baum Platz.

Nun kann der Winter kommen. Zumindest für die Vögel im Bickendorfer Gartenclub 🙂

Chorweiler Mitte 03.12.2025

Die besinnliche und friedvolle Zeit des Jahres hat auch in unserem Garten Club Einzug gehalten. Inmitten der Kälte und der dunkleren Tage des Dezembers erstrahlt der Garten in warmen, festlichen Farben und einer Atmosphäre des Miteinanders. Heute, am 3. Dezember 2025, haben wir gemeinsam mit den Kindern ein kreatives Projekt durchgeführt, das sowohl die Hände als auch die Herzen erwärmte: Das Basteln von Engeln aus Papptellern. Ein Moment des Staunens und der Freude, der uns mit einer tiefen Dankbarkeit für das Miteinander erfüllt hat.

In einer Zeit, in der viele von uns nach Ruhe und Einkehr suchen, bieten unsere gemeinsamen Aktivitäten im Garten Club die Möglichkeit, in eine Atmosphäre des Gebens und Schaffens einzutauchen. An diesem Tag haben wir uns für ein Bastelprojekt entschieden, das sowohl die Fantasie der Kinder anregte als auch den Geist der Weihnacht auf besondere Weise einband.

Mit viel Hingabe und Freude wurden aus gewöhnlichen Papptellern Engel erschaffen. Es war ein symbolischer Moment, in dem sich die Kinder in kreativer Freiheit ausdrücken konnten und dabei die Engel nicht nur in Form und Farbe, sondern auch in ihrer Bedeutung und Symbolik lebendig wurden. Der Engel, ein traditionelles Zeichen des Friedens und der Liebe, hatte in diesem Moment eine tiefere Bedeutung – er stand nicht nur für die festliche Zeit, sondern auch für die Werte, die wir uns im Alltag stets wieder ins Bewusstsein rufen möchten: Freundlichkeit, Geben, Liebe und der Glaube an das Gute. Die Kinder waren mit Begeisterung und Engagement bei der Sache. Mit Scheren, Stiften, Glitzer- bauten sie ihre Engel. Jeder Engel wurde einzigartig, so wie jedes Kind in seiner Persönlichkeit einzigartig ist. Es war berührend zu beobachten, wie die Kinder sich gegenseitig unterstützten, Ideen austauschten und stolz ihre Werke präsentierten. Diese kreative Tätigkeit bot nicht nur eine Gelegenheit zur künstlerischen Entfaltung, sondern förderte auch die soziale Interaktion und die Zusammenarbeit.

Als der Bastelnachmittag seinem Höhepunkt zuging, kündigte sich ein weiterer besonderer Moment an: Der Nikolaus kam zu uns! Ein freudiges Lächeln ging durch die Gesichter der Kinder.

Der Nachmittag im Garten Club war nicht nur von kreativen und festlichen Momenten geprägt, sondern auch von einer tieferen spirituellen Reflexion. Die Engel, die die Kinder erschufen, symbolisieren nicht nur das Fest der Weihnacht, sondern auch den inneren Frieden, der in jedem von uns wohnt. Engel sind nicht nur Boten der himmlischen Welt, sondern auch Verkörperungen von positiven Energien, die uns begleiten, besonders in schwierigen Zeiten. Durch das Basteln dieser Engel haben die Kinder ihre eigenen „Helfer“ erschaffen, die sie in der Adventszeit begleiten und ihnen Trost und Zuversicht schenken.

Die Begegnung mit dem Nikolaus hat den Kindern gezeigt, wie wichtig es ist, in einer Welt, die oft von Hektik und Stress geprägt ist, innezuhalten und sich auf die wesentlichen Werte des Lebens zu besinnen. In einer Zeit des Gebens und des Teilens haben sie erlebt, wie kleine Gesten der Freundlichkeit und des Mitgefühls die Herzen erwärmen und Verbindung schaffen.

Die Adventszeit im Garten Club hat gerade erst begonnen, und wir freuen uns auf viele weitere kreative und besinnliche Momente mit den Kindern. Es bleibt zu hoffen, dass diese Zeit nicht nur als festlicher Anlass, sondern auch als eine Gelegenheit verstanden wird, in sich selbst und im Miteinander Frieden und Freude zu finden.

Im kommenden Verlauf des Dezembers möchten wir weiterhin Momente des Staunens und des Gebens schaffen, die die Kinder in ihrer geistigen und emotionalen Entwicklung unterstützen. Wir werden weiterhin auf Werte wie Achtsamkeit, Dankbarkeit und die Kraft der Gemeinschaft setzen, um den Kindern eine ganzheitliche Erfahrung zu ermöglichen.

LinoClub: Von Fledermäusen und Bienenwachsernte

Immer gruseln sich noch viele vor Fledermäusen und so bastelten wir passend zu Halloween aus Kiefernzapfen diese flatterhaften Tiere und mischten uns einen blutroten „Fledermauscocktail“ – auch wenn von weltweit mehr als 1.400 vorkommenden Fledermausarten nur drei Arten Blut trinken. Dass Fledermäuse mit ihren Händen fliegen und mit ihren Ohren sehen, faszinierte uns sehr. So versuchten wir uns ebenfalls im Dunkeln mit unseren Ohren im Gartenclub zu orientieren und spielten im Dunkeln Versteckfangen. Lachen, Rufe und Rascheln verrieten dem Fänger dabei die Verstecke der anderen.

Gemütlich und stimmungsvoll wurde es beim Stockbrotzubereiten, welches wir mit vor Ort hergestellter Schüttelbutter aßen.

Windlichter aus Marmeladengläsern und Herbstlaub sollen uns die dunkle Jahreszeit erhellen. Mit Bienenwachskerzen bestückt, verbreiten sie zudem einen angenehmen Honigduft. Das Bienenwachs wird aus den Waben der Honigbienen gewonnen und im Frühjahr/Sommer vom Imker geerntet. Rita brachte solche Waben zur Anschauung mit in den Garten und berichtete, dass die Bienen für 1 kg Wachs, die Energie von 10 kg Honig benötigen. Das Wachs scheiden die Arbeiterinnen an Drüsen des Hinterleibs aus und mit den Mundwerkzeugen sowie Speichel und Propolis wird dieser zum fertigen Baumaterial geknetet.

Stimmungsvoller Herbst im Gartenclub Niehl

Tiefere Temperaturen und frühere Dämmerung ließen uns im Gartenclub Niehl in unserem Bauwagen zusammenrücken, Kerzen anzünden und warmen Punsch trinken. Dabei bastelten wir aus Marmeladengläsern und Herbstlaub Windlichter, die wir mit Bienenwachskerzen bestückten.

Wir bestaunten die von Rita mitgebrachten Bienenwaben. Jede einzelne Wabe ist ein sechseckiges Kunstwerk aus Bienenwachs und wird z.B. für den Honigvorrat angelegt. Bienen verfügen am Hinterleib über Drüsen, aus denen sie das Wachs ausscheiden und danach mit den Mundwerkzeugen kneten und mit Speichel sowie Propolis mischen. Für die Produktion ist viel Energie notwendig; für ein Kilogramm Wachs benötigen die Bienen etwa 10 Kilogramm Honig, was das Wachs wertvoller macht als den Honig selbst.

Eileen verwandelte spontan mit den Kindern aus Getränkekartons Portemonnaies und aus Holunderästen Perlen. Geröstete Maronen schmeckten allen gut und auch der Gewürzspekulatius stimmten uns auf die kommende Adventszeit ein.

Pflanzaktionen und Salaternte am Peeneweg

Da sich der November noch gut dazu eignet, Pflanzen umzusiedeln, nahmen wir zahlreiche Pflanzenspenden aus anderen Gärten entgegen, um die Artenvielfalt am Peeneweg zu bereichern. Wir pflanzten Kräuter wie Minze, Salbei und Thymian um. Vergruben Knollen von dem ursprünglich aus Nordamerika stammenden Topinambur und freuten uns über Ableger von Rhabarber und Erdbeeren. All diese Pflanzen wuchsen gut an und so blicken wir mit Vorfreude auf das nächste Gartenjahr, in dem wir hoffentlich reichlich ernten können.

Zur großen Freude vieler Anwohner konnten wir die ersten Salatköpfe ernten und verschenken. Aufmerksam machten wir auf diese Aktion mit unserer Infotafel, die wir am Eingang vom Garten montierten.

Für unsere tierischen Mitbewohner hängten wir Meisenknödel auf und richteten bunte Ohrenkneiferbehausungen ein. Hier hoffen wir darauf, dass diese Tiere in Zukunft Schädlinge in unserem Garten in Schach halten.

Am 1. Dezember werden wir uns vom Gartenjahr verabschieden. Im neuen Jahr starten wir am 2. März wie gewohnt um 15:00 Uhr am Peeneweg. Rita wird zwischendurch aber mal nach dem Rechten schauen und weiteren Salat, der evtl. noch nachreift, ernten und an die Bewohner verschenken.

Saisonabschluss im Gartentreff Ostheim

In gemütlicher Runde trafen wir uns zum Saisonabschluss in Gartentreff. Die kalte Witterung lud zum Teekochen auf dem Hobo-Kocher ein. Außerdem gab es ein leckeres, herzhaftes Topfgericht und Kuchen. Beides aus unseren geernteten Topinambur zubereitet. Rezepte wurden ausgetauscht und Topinambur zum Nachkochen und backen mitgenommen.

Ein schöner Abschluss für dieses Jahr!

Topinamburchips futtern im Bickendorfer GartenClub

Bevor wir unsere leckeren Topinambur-Chips verspeisen können, wird erstmal geerntet. Die leckeren Knollen ziehen wir aus dem Boden, waschen sie bevor sie ungeschält in der öligen Pfanne auf dem Gasherd bruzzeln.

Wir hüllen uns in Decken, zünden ein paar Kerzen an und futtern unsere leckeren Topinamburchips.

Dazu gibt es bei eisigen Temperaturen noch heißen selbstgekochten Tee.

Auf unseren Garten-Club Bickendorf und schöne, leckere Stunden.