Archiv des Autors: Rita Vogt

Vom Abschied, Flötentönen und kranken Tomaten im LinoClub

Zum letzten Mal versammelten sich die 4-5jährigen Kita-Kinder in unserem GartenClub-Sitzkreis, da sie in 26/27 in das Vorschulprogramm wechseln. Zum Abschied durften sie sich einen Stein aussuchen und diesen mit Wünschen für ihre Vorschulzeit bemalen. Dann wurde noch einmal in der Hängematte geschaukelt, das beliebte Spiel „Hase sitz! Hase lauf!“ gespielt und sich in großer Runde vom Garten verabschiedet.

Mit den Kindern vom „Offenen-Treff“ wurden bei wechselhaftem Wetter Mitte August im Jugendzentrum Panflöten aus Japanischem Staudenknöterich gebastelt. Sie hatten viel Spaß dabei, unterschiedliche Töne aus zurechtgesägten Stängeln zu erzeugen und diese in einer harmonischen Reihe anzuordnen. Hierbei war viel Geduld gefragt und so freuten wir uns über Regenpausen, in denen wir in den Garten konnten.

Im Garten entdeckten wir zahlreiche Tomaten. Die meisten waren noch unreif, aber ein paar leuchteten rot und wurden sofort verzehrt. „Die schmecken ganz anders, als die aus dem Supermarkt!“, war zu hören.
 

An all unseren Fleischtomaten stellten wir leider dunkle Flecken fest. Recherchen im Internet ergaben, dass es sich um eine sogenannte Blütenendfäule handeln könnte. Sie tritt bei unregelmäßigem Gießen und Kalziummangel auf. Da laut Gießplan regelmäßig gegossen wurde, haben wir für nächste Woche eine Aufgabe: Ansetzen einer Kalziumlösung und damit die Tomaten gießen.

GartenClub-Zeit im Juli in Chorweiler Nord

Um die wenigen Pflanzen, die in Chorweiler Nord die anhaltende Trockenheit überstanden haben, zu erhalten, wird in der GartenClub-Zeit gewässert was das Zeug hält und die vorhandenen Ollas befüllt.

Um unseren eigenen Durst zu stillen, haben wir Zitronen- und Pfefferminzlimonade hergestellt. Diese schmeckte, neben Pfannkuchen mit selbstgemachter Erdbeermarmelade und Popcorn, sehr gut.

Den Sommerduft fingen wir mit Anhängern aus Salzteig und Kräutern ein – die Farben des Sommers hielten wir auf Papier mit Wasserfarben fest.

Gießen, chillen und basteln im LinoClub

Im Juli haben wir im LinoClub die neue Hängematte eingeweiht. Sowohl die älteren Kids vom OT als auch die Kita-Kinder freuten sich sehr darüber.

Neben dem ständigen Gießen der Pflanzen wurde auch gebastelt. Dabei entstanden Duftsteine aus Salzteig und Duftkräutern sowie Fotoständer, Letztere wurden mit Bildern von einer Sofortbildkamera bestückt.

GartenClub Peeneweg: Sommerfest im üppigen Garten

In diesem Jahr veranstalteten wir in unserem Garten ein Sommerfest mit Getränken, Kuchen und Bastelaktion für die Anwohner.

Neben einigen Erwachsenen kamen zahlreiche Kinder, um mit uns Panflöten aus Knöterich zu basteln.

Zudem wurden Zuckererbsen und Gurken geerntet und sofort genascht.

Bestaunt wurden auch die im Garten wachsenden Zucchinis, Kürbisse und Tomaten.

Der Topinambur, dessen Wurzelknollen man essen kann, zeigte sich in voller Blütenpracht.

Angelegt wurden im Juli auch eine Insektentränke und ein Schmetterlingsbeet. Das Wasser im Schmetterlingsbeet haben wir leicht gesalzen, da die männlichen Schmetterlinge dieses Salz den Weibchen als Hochzeitsgeschenk überreichen, die dieses für die Eierproduktion benötigen.

Zu weiteren tierischen Gästen zählten Hummeln, Kohlweißlinge und eine Heuschrecke.

Hochbeete und Gartenhütte im LinoClub bestückt

Nachdem wir über Wochen unsere beiden Hochbeete mit Reisig, Häckselgut, Rasenschnitt und zum Schluss Komposterde befüllt haben, konnten wir sie Anfang Juni endlich bepflanzen. Hier wachsen jetzt diverse Tomatensorten, Paprika, Kürbis und Kohlrabi.

Die KiTa-Kinder säten in einem Hochbeet z.B. Radieschen, Erbsen und Salat. Zudem bestückten sie ein Kübelbeet mit einem Stachelbeerbäumchen und ein anderes mit Rosmarin. Begeistert waren sie dabei vom Duft des Rosmarins. Dies nahmen wir zum Anlass, Duftsteine aus Salzteig anzufertigen. Neben Rosmarin konnten die Kinder auch Pfefferminze oder Zitronenmelisse einarbeiten. So nahm jedes Kind seinen eigenen Gartenduft mit nachhause.

Überleben konnte unsere Pflanzen die extreme Hitze im Juni nur, weil sowohl der OT als auch die KiTa ihre Gießdienste ausführten.

Großes Interesse hatten die Kinder an dem Material, mit dem die Gartenhütte in diesem Monat bestückt wurde. Neben Gartengeräten, Bastel- und Kochutensilien werden hier Hängematte, Schaukel und Slackline gelagert.

Sommerzeit = Abkühlungszeit in Chorweiler Nord

Trotz der zum Teil extrem heißen Tage im Juni, kamen zahlreiche Kinder in unseren Garten. Möglicher Grund: viele Bäume und Sträucher bieten Schattenplätze und unser Programm haben wir ebenfalls auf die hohen Temperaturen abgestimmt. So bereiteten wir Getränke wie Erdbeershake, Pfefferminz- und Zitronenlimonade zu, spritzten uns mit dem Schlauch beim Gießen nass oder ruhten uns in der Hängematte aus. Eine Familie brachte sogar ein Planschbecken zur Abkühlung mit.

In unserer schattigen Bastelecke entstanden u.a. Wimpel, Windspiele und Fangbecher.

Aus dem Garten verarbeitet wurden Brennnesseln und Himbeeren. Letztere schmeckten gestampft gut auf die frisch zubereiteten Crépes.

Angelegt wurde ein Bohnenzelt, wofür der Boden erstmal geharkt werden musste.

Großer Beliebtheit erfreute sich die neu angeschaffte Slackline sowie das Dosenwerfen.

Sehr gefreut hat uns, dass nicht nur wir den schattigen Garten genießen, sondern auch zahlreiche Tiere hier einen Lebensraum gefunden haben. So konnten wir Vögel, Wildbienen, Schmetterlinge sowie Regenwürmer & Co. beobachten. Ganz besonders freuten wir uns über einen Igel, der sich ein Nest aus Blättern in unseren Garten gebaut hat. Dies zeigt uns, wie wichtig naturnahe Räume in der Stadt nicht nur für uns Menschen sind.

Im Juni am Peeneweg anzutreffen: Fleißige Gärtner und emsige Insekten

Eine gut Ernte erhoffen wir uns auch von gurkenähnlichen Pflanzen, von denen ein Anwohner Samen aus seiner Heimat brachte und diese auch aussäte.

Während gegossen, gesät, gepflanzt und entkrautet wurde, summte und brummte es im Garten.

Zahlreiche Insekten besuchten die gesäten/gepflanzten und wild gewachsenen Blumen.

Die Pflanzenvielfalt lockte aber nicht nur Tiere sondern auch Anwohner an, die uns ihre Freude über den Garten mitteilten, ein Gespräch suchten und sich über Kostproben und Kräutersträuße freuten.

Bitte vormerken: Gartenfest am 13.07.26 von 15:00 – 17:30 Uhr!!!

Gartentreff Peeneweg im Mai: vom Wachsen, Gedeihen und Auspflanzen

Im Mai konnten wir am Peeneweg den Pflanzen beim Wachsen zuschauen:

Besonders schnell wuchs der Topinambur (s. mittleres Beet, oben).

Wir freuten uns nicht nur über das Wachstum der Pflanzen sondern auch über den Besuch einiger Tiere.

Besonders viel anzutreffen sind in unserem Garten Marienkäfer. Darunter auch die eingewanderte asiatische Art:

Emsiges Treiben im Frühling in Chorweiler Nord

Anfang Mai sammelten wir Löwenzahn, um Löwengesichter zu basteln und Löwenzahnsirup zu kochen. Da nur noch wenig Löwenzahn blühte, bastelten die Kinder die Gesichter spontan aus den zahlreichen verschiedenen Blumen, die in unserem Garten wild wachsen.

Weitere Tiere entstanden aus Holzscheiben und Nägeln.

Im Garten konnten wir zwar noch keine Erdbeeren ernten, aber auf umliegenden Höfen wurden sie bereits angeboten und so verarbeiteten wir welche zu Erdbeermarmelade.

Neben dem Basteln und Kochen, gab es auch immer wieder etwas im Garten zu tun – Beikräuter in Schach halten, Rasenmähen, Aussaat und Pflanzungen sowie Blumengießen.

Doch nicht nur wir waren fleißig. Zahlreiche Regenwürmer haben die Beete umgegraben, mit ihren Röhren belüftet und Blätter zu nährstoffreicher Erde umgewandelt. Um ihr emsiges Treiben genauer beobachten zu können, richteten wir in Gläsern Regenwurmbehausungen ein, die die Kinder mit nachhause nehmen durften.