Archiv des Autors: Rita Vogt

Gartentreff Peeneweg: Start in die Saison 2026

Nach unserer Winterpause starteten wir Anfang März mit der neuen Gartensaison im Gartentreff am Peeneweg in Chorweiler.

Zunächst begutachteten wir, welche Pflanzen den Winter überdauert haben. Sehr freuten wir uns darüber, dass die Stecklinge von Jostabeere und Boysenbeere gut angewachsen sind und bereits Blätter gebildet haben. Als nächstes wurden die Beete und Wege entkrautet, der Boden aufgeharkt und Radieschen, Möhren, Spinat und Eisssalat ausgesät. Bei den teilweise milden Temperaturen zeigten die Radieschen schon nach einer Woche bereits erste Keimblätter.

Viele Anwohner begutachteten den Garten und teilten uns ihre Freude darüber mit. Ein Anwohner unterstützte uns direkt tatkräftig und konnte als neues Mitglied im Gartentreff gewonnen werden.

Gartenclub Chorweiler Nord: Von fleißigen Gärtnern und Bärlauchernte

Im März wurde in Chorweiler Nord der Garten auf vordermann gebracht. Die Beetumrandungen erhielten einen neuen Anstrich und das Insektenhotel wurde mit neuen Tonscheiben, ausgehölten Holunderästen und Pappröhrchen bestückt, damit Wildbienen in unseren Garten einziehen können. Beete wurden entkrautet und aufgeharkt damit Blumenwiesen-, Möhren- und Radieschensamen ausgesät werden konnten.

Vielfältige Verwendung fand unser Bärlauch. Wir mörserten ihn mit Salz und schüttelten dieses zusammen mit Sahne zu einer Bärlauchbutter, die wir mit Baguette genossen. Zudem gab es Salat mit Bärlauch und Bärlauch-Pfannkuchen.

Kreativ waren wir auch wieder. So bastelten wir aus Holunderästen Stifte und bemalten Gläser mit Acrylstiften. Diese wurden mit buntem Sand befüllt, in den wir Bohnensamen steckten und diese wässerten. So haben die Kinder die Möglichkeit, den Samen beim Keimen zuzuschauen.

Das Wetter war im März noch sehr wechselhaft. Regen, Wind und Hagel schreckten die Kinder jedoch nicht ab, in den Garten zu kommen. Über den Hagel wurde sich sogar gefreut, da wir mit ihm eine Schneeballschlacht machten.

Basteln und Schnitzen im LinoClub

Die zahlreichen Schneeglöckchen, die in unserem Garten wuchsen, nahmen wir zum Anlass herauszufinden, wie diese mit ihren Zwiebeln überwintern. Eine Geschichte, die vorgelesen wurde, handelte davon, warum der Winter diese Blumen verschont. Zum Abschluss schlüpften wir in einer Meditation in die Rolle von Schneeglöckchen, die aus ihrem Winterschlaf erwachten.

Viel Spaß hatten wir dabei aus Holunderästen Zauberstäbe und Stifte zu basteln. Die Äste wurden dafür zunächst mit Schmirgelpapier glattgeschliffen, danach bemalt und mit Federn und Stiftminen bestückt.

Mit den älteren Kindern schnitzten wir Muster in Stöcke und bastelten Vogelfutterglocken aus Tontöpfen, die bemalt und mit Körnern und Erdnussbutter gefüllt wurden. Wir freuten uns zudem über eine Frisbeescheibe, die wir im Garten fanden und uns gegenseitig zuwarfen.

Zudem wurde unser Garten mit zwei Hochbeeten bestückt, die nun darauf warten befüllt und bepflanzt zu werden.

Futterglocken und Wanderung im LinoClub

Da im Februar noch Schnee lag und die Vögel dann schlecht Futter finden, bastelten wir Futterglocken für sie. Dazu bemalten wir Tontöpfe und füllten sie mit Körnern und Erdnussbutter.

Mit den älteren Kindern unternahmen wir eine Wanderung in ein nahe gelegenes Wäldchen und sammelten Stöcke. Mit diesen möchten wir beim nächsten Treffen schnitzen.

Schneevergnügen, Vogelfutter und kreative Gestaltung mit Ton in Chorweiler Nord

Passend zum Jahresbeginn im Januar hat es so kräftig geschneit, dass wir uns gegenseitig mit dem Schlitten ziehen und einen Schneemann bauen konnten. Zwischendurch wärmten wir uns mit frisch gekochtem Tee auf.

Für unsere gefiederten Mitbewohner bastelten wir Futterglocken. Diese durften auch von den Kindern mit nachhause genommen werden. Stolz berichteten sie beim nächsten Treffen, dass sie von Vögeln besucht wurden.

Mit Ton kreierten die Kinder Baumgesichter und Schalen. Im Anschluss stellten wir Popcorn her und picknickten mit von den Kindern mitgebrachten Leckereien.

Gemütlicher Jahresabschluss im LinoClub

Der GartenClub in Lindweiler besteht aus zwei Kindergartengruppen und einer Gruppe aus dem Offenen Treff, die im wöchentlichen Wechsel den Garten besuchen. Da eine der Kitagruppen sowie die Gruppe aus dem Offenen Treff noch keine Windlichter gebastelt haben, holten wir dies im Dezember nach. Im Anschluss ließen wir das Gartenjahr bei Kerzenschein mit Punsch und Plätzchen ausklingen.

Adventszeit = Bastelzeit im Gartenclub Niehl

Im Gartenclub Niehl stimmten wir uns mit zahlreichen Basteleien aus Naturmaterialien auf Weihnachten ein. Dabei entstanden u.a. Rentiere mit leuchtend roten Hagebutten-Nasen als Weihnachtsbaumschmuck sowie Krippen aus Erdnüssen.

Zum Abschied in die Ferien bekam jedes Kind ein Tütchen Mandeln, von denen bereits ein Teil im Gartenclub geknackt und verspeist wurde.

LinoClub: Von Fledermäusen und Bienenwachsernte

Immer gruseln sich noch viele vor Fledermäusen und so bastelten wir passend zu Halloween aus Kiefernzapfen diese flatterhaften Tiere und mischten uns einen blutroten „Fledermauscocktail“ – auch wenn von weltweit mehr als 1.400 vorkommenden Fledermausarten nur drei Arten Blut trinken. Dass Fledermäuse mit ihren Händen fliegen und mit ihren Ohren sehen, faszinierte uns sehr. So versuchten wir uns ebenfalls im Dunkeln mit unseren Ohren im Gartenclub zu orientieren und spielten im Dunkeln Versteckfangen. Lachen, Rufe und Rascheln verrieten dem Fänger dabei die Verstecke der anderen.

Gemütlich und stimmungsvoll wurde es beim Stockbrotzubereiten, welches wir mit vor Ort hergestellter Schüttelbutter aßen.

Windlichter aus Marmeladengläsern und Herbstlaub sollen uns die dunkle Jahreszeit erhellen. Mit Bienenwachskerzen bestückt, verbreiten sie zudem einen angenehmen Honigduft. Das Bienenwachs wird aus den Waben der Honigbienen gewonnen und im Frühjahr/Sommer vom Imker geerntet. Rita brachte solche Waben zur Anschauung mit in den Garten und berichtete, dass die Bienen für 1 kg Wachs, die Energie von 10 kg Honig benötigen. Das Wachs scheiden die Arbeiterinnen an Drüsen des Hinterleibs aus und mit den Mundwerkzeugen sowie Speichel und Propolis wird dieser zum fertigen Baumaterial geknetet.

Stimmungsvoller Herbst im Gartenclub Niehl

Tiefere Temperaturen und frühere Dämmerung ließen uns im Gartenclub Niehl in unserem Bauwagen zusammenrücken, Kerzen anzünden und warmen Punsch trinken. Dabei bastelten wir aus Marmeladengläsern und Herbstlaub Windlichter, die wir mit Bienenwachskerzen bestückten.

Wir bestaunten die von Rita mitgebrachten Bienenwaben. Jede einzelne Wabe ist ein sechseckiges Kunstwerk aus Bienenwachs und wird z.B. für den Honigvorrat angelegt. Bienen verfügen am Hinterleib über Drüsen, aus denen sie das Wachs ausscheiden und danach mit den Mundwerkzeugen kneten und mit Speichel sowie Propolis mischen. Für die Produktion ist viel Energie notwendig; für ein Kilogramm Wachs benötigen die Bienen etwa 10 Kilogramm Honig, was das Wachs wertvoller macht als den Honig selbst.

Eileen verwandelte spontan mit den Kindern aus Getränkekartons Portemonnaies und aus Holunderästen Perlen. Geröstete Maronen schmeckten allen gut und auch der Gewürzspekulatius stimmten uns auf die kommende Adventszeit ein.